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Depressive Entwicklungen durch die Verwöhnung

 
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M.Sachse
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Anmeldedatum: 14.01.2007
Beiträge: 20

Verfasst am: 28.01.2007 17:10    Titel: Depressive Entwicklungen durch die Verwöhnung Antworten mit Zitat

Ursachen und Gründe für depressive Entwicklungen des Kindes

Depressive Entwicklungen sind im Regelfall auf ein extremes Fehlverhalten der Mutter zurückzuführen. Hierbei spricht man entweder von der Verwöhnung oder Versagung.
Zuerst einmal versuchen wir die Verwöhnung darzustellen. Ein klassisches Beispiel findet man bei der typischen Kleinkindmutter oder besser, die Glucke, der es am liebsten ist, wenn das Baby immer Baby bleiben würde. Durch die Hilflosigkeit und Abhängigkeit sollte das Kind so immer auf die Mutter angewiesen sein. Oft passen die Mütter selbst in eine depressive Struktur und verwöhnen das Kind aus eigener und unbewusster Verlustangst oder dem s. g. Liebesverlust. Das Kind wird nahezu überschüttet mit Liebe, Zuneigung und Zärtlichkeiten und die Mutter mutet ihrem eigenen Kind fast gar nichts zu.
Begünstigt werden diese Vorraussetzungen auch durch Schicksalsschläge, wie plötzlicher Verlust des Partners oder eine enttäuschte Ehegemeinschaft. Gerade hier wird das Kind zum einzigen Lebensinhalt der Mutter. Um so reifer und älter das Kind nun wird, um so problematischer wird die Situation für das Kind. Nur ungern sehen sie mit an, wie ihr Kind größer und selbständiger wird. Das Gefühl nicht mehr gebraucht zu werden, wird dann für die Mutter zum größten Problem. Die Opfer, die die Mutter über lange Zeit erbringt, sollten an dieser Stelle nicht unterschätzt werden, denn da wird es eben schwer etwas loszulassen, was man doch über Jahre mit großer Liebe aufgezogen hat.
Das Kind wird von Anfang an verwöhnt und jeder Vitalimpuls, jede Unlustreaktion ihres Kindes wird mit überdeckender Zärtlichkeit beantwortet, so dass es keine Chance bekommt, eigene Reaktionen oder Lösungen zu entwickeln.
In diesen Verhältnissen kann keiner der beiden sich frei bewegen und dem Kind wird alles abgenommen oder auf irgendeine Art und Weise vorgekaut. Die Mutter kann völlig gesunde Reaktionen des Kindes oft gar nicht akzeptieren und reagieren darauf gekränkt. Das kann wiederum große Schuldgefühle im Kind auslösen.
Die Bindung zur Mutter wird so immer größer und die Eigenimpulse geraten immer weiter in den Hintergrund. Das kann sogar dazu führen, dass das Kind nicht einmal mehr eigene Wünsche entwickelt und es entsteht eine Art passive Erwartungshaltung. Es kommt häufig vor, dass solche Mütter dem Kind die Welt als böse oder gefährlich beschreibt und es bekommt ein Gefühl, dass es die notwendige Liebe, Wärme und Geborgenheit nur zuhause bei der Mutter erhält. Es lässt sich meist beobachten, dass die Mütter nur sehr ungern fremde Menschen an das Kind heranlassen und reagieren dann auch noch sehr eifersüchtig. Die Mutter betrachtet auch Freunde als Rivalen, die ihr das Kind wegnehmen könnten. So spricht man von einer „weichen Vergewaltigung“ , die oft bis zur Pubertät oder darüber hinaus anhält.
Nicht selten resignieren solche Kinder sehr früh, da ihnen die Bewältigung vieler Dinge kaum möglich erscheint, sie schrecken davor zurück und ersticken in ihrer eigenen „Ich-Schwäche“!
So lässt sich festhalten, dass das unbedingte LOSLASSEN der Kinder zur Notwendigkeit gehört, um eine völlig gesunde Selbstentwicklung zu ermöglichen.
Im Kind selbst sieht es häufig noch viel schlimmer aus, denn sie können gar nicht anders reagieren, als auch ihren Haß gegenüber der Mutter auszuleben, denn sie ist der Grund für ihre Entmachtung und Unselbständigkeit. Das Problem hierbei entsteht bei der Äußerung dieser Wut, denn die Mutter wird sehr schnell dazu kommen, dem Kind aufzuzählen, was sie alles getan hat und welche Opfer sie erbringen musste, und auch das löst wieder Schuldgefühle aus. Das ist zwar nicht ganz verkehrt, allerdings entsprach es nie der Forderung des Kindes, so dass es Dankbarkeit bezeugen muss, für etwas, was es gar nicht haben wollte, sondern dem Kind auch noch ganz klar Schaden zugefügt hat.
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