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Eine Unternehmensberatung ans Unternehmen binden
Bei der Bindung und vertraglichen Zusammenarbeit mit Unternehmensberatungen sind Punkte zu beachten wie Werkvertrag oder Dienstleistungsvertrag oder der Abschluss eines Geschäftsbesorgungsvertrages.
Bindung im vertraglichen Sinne reicht nicht aus, wenn die Beauftragung einer Unternehmensberatung Erfolg und nachweisbaren Nutzen für das Unternehmen bringen soll bzw. muss. Vielmehr ist die Einbindung in Prozesse, Teams und Führung eine grundlegende Basis, damit externe Berater/innen einen tiefen und bewussten Einblick erhalten. Nur so kann eine umfangreiche Herangehensweise garantiert werden. Aus Kennzahlen alleine lassen sich nicht alle Schlüsse ziehen, die für eine korrekte und anhaltende Veränderung notwendig sind.Erfahrungen aus verschiedenen Branchen belegen eindeutig, dass eine Zusammenarbeit dann Früchte trägt, wenn alle Beteiligten sich der Aufgabe und Sinn der festgelegten Maßnahmen bewusst sind und dafür bereit alle Maßnahmen zu 100% mittragen. Dies ist nicht selbstverständlich, da bei den Unternehmensberatungen oft nur feste Schablonen für Beratungen verwendet werden die verhindern, dass eine ganzheitliche Betrachtung erwünscht oder umgesetzt wird. Einbindung bedeutet hier also für den Auftraggeber, dass er mit offenen Karten spielt und die Unternehmensberatung über alle notwendigen Informationen aufklärt und keine Details verschweigt. Dies vielleicht aus Gründen der Angst vor Verlust der Kontrolle oder einfach deswegen, weil die Kennzahlen der Auswertungen eine eigene Sprache sprechen und ein schlechtes Licht auf das Unternehmen oder Verantwortlichen legen würden. Dass dies passieren könnte, ist natürlich möglich, doch genau jetzt müssen alle Beteiligten sich im Klaren sein, dass nur so Veränderungen, Übernahmen oder M&A erfolgreich realisiert werden können.
Bindung bedeutet auch, dass sich die Unternehmensberatung, auch oder gerade als externes Unternehmen, in die Geschichte, Philosophie und Führung eindenken und einarbeiten kann. Dies ohne Kompromisse. Dass natürlich bei Annahme einer solchen Zusammenarbeit Barrieren fallen und offene Worte gesprochen werden, muss sich der Auftraggeber bewusst sein, dass auch Punkte angesprochen werden, die unangenehm oder sogar die Person des Auftraggebers betrifft. Doch mit bestehen einer gesunden Basis und Abstand lassen sich gerade dadurch die erfolgreichsten Veränderungen belegen. Also heißt es auch hier Mut zur Veränderung und die Bereitschaft, bei sich selbst (als Vorstand, Unternehmer, Führungskraft) zu beginnen.
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